Projekt Beschreibung

Prof. Dr. Christof Stock

Herr Prof. Dr. Stock wurde 1959 in Köln geboren. Nach dem Abitur im Jahre 1978 am Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg bei Köln studierte er Rechtswissenschaften in Trier und Münster und legte dort 1985 das 1. juristisches Staatsexamen ab. Nach einem mehrmonatigem Aufenthalt in Südamerika folgte sodann das Referendariat in Aachen und an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Nach dem 2. Staatsexamen im Jahre 1988 war er zunächst selbstständiger Rechtsanwalt und später 12 Jahre Sozius einer Kanzlei in Aachen. Im Jahre 1997 wurde ihm der Fachanwalt für Verwaltungsrecht und 2006 derjenige für Medizinrecht verliehen. Im Jahre 2008 folgte schließlich die Promotion an der Universität Halle-Wittenberg über „Die Indikation in der Wunschmedizin – ein medizinrechtlicher Beitrag zur ethischen Diskussion über Enhancement.“ Seit 2009 ist er Professor für Verwaltungswissenschaften an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen. Seit Dezember 2008 verstärkt Herr Prof.Dr. Stock unserer Kanzlei.

In unserer Kanzlei ist er insbesondere zuständig für das Medizin- und das Verwaltungsrecht. Zu seinen Kernkompetenzen zählen die Approbation und Kassenzulassung von Ärzten und Psychotherapeuten sowie das Recht der Kranken- und Pflegeversicherung einschließlich der jeweiligen europarechtlichen Bezüge. Auf diesen Gebieten veröffentlicht er regelmäßig.

Herr Stock ist verheiratet und hat drei Kinder. In seiner Freizeit betätigt sich Herr Prof. Dr. Stock gerne sportlich, insbesondere mit dem Fahrrad und dem Kanu.

Eine Vielzahl der Veröffentlichungen von Prof. Dr. Stock könnten unter www.rdgs.de heruntergeladen werden, z.B.

Bücher seit 2014

Stock, Christof/Schermaier-Stöckl, Barbara/Klomann, Verena/Vitr, Anika, Soziale Arbeit und Recht, Lehrbuch, 1. Auflage, Baden-Baden 2016.

Stock, Christof/Schermaier-Stöckl, Barbara/Klomann, Verena/Vitr, Anika, Soziale Arbeit und Recht, Fallsammlung und Arbeitshilfen, 1. Auflage, Baden-Baden 2016.

Stock, Christof, Euregionaler Arbeitsmarkt und Kompetenzcampus für Pflegeberufe, Zusam-menfassung des Abschlussberichts des Forschungsprojekts Future Proof for Cure and Care 2015.

Stock, Christof/Kerbs, Oksana, Pflegeberufe in der EUREGIO Maas-Rhein, Eine Vergleichs-studie Belgien, Niederlande, Deutschland, Marburg 2015

Stock, Christof, Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, Ein rechtlicher Leitfaden für psychotherapeutisch tätige Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Norderstedt 2014.

Beiträge seit 2014

Stock, Christof, Europarecht der Heilberufe, in: Stellpflug, Martin/Meier, Sibylle/Tadayon, Ajang (Hrsg.), Handbuch Medizinrecht. 37. Aufl. 2016.

Stock, Christof, Zulassung zur Ausbildung als Psychologische Psychotherapeutin, Urteilsbe-sprechung VGH Kassel, Urt.v. 04.02.2016, MedR (2016), 986 ff.

Stock, Christof, Die Verteilung der Heimkosten beim Aufenthalt in einem Seniorenheim, eine Übersicht, RDG 13 (2016), 64–71.

Vorträge seit 2014

Stock, Christof, Pflege im europäischen Vergleich, Schwerte 14.03.2014.

Stock, Christof, Rechtliche Herausforderungen von Beratung und Therapie, Köln 15.03.2014.

Stock, Christof, Rechtliche Aspekte von Supervision und Coaching, Freckenhorst 06.12.2014.

Stock, Christof, Soziale Arbeit und ihre Bezugswissenschaften, Beitrag zur Ringvorlesung, Aachen 14.10.2015.

Stock, Christof, Die Anerkennung von Berufsqualifikationen in der Pflege, Maastricht 19.10.2015.

Stock, Christof, Angehörigenunterhalt, Aachen 28.10.2015.

Stock, Christof, Die Anerkennung der Ausbildung internationaler Ärzte, Köln – Gürzenich 29.10.2015.

Stock, Christof, Flüchtlinge und ihr Recht, Aachen 02.11.2015.

Stock, Christof, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Behinderung, Erwerbsunfähigkeit, Fortbildung ehrenamtlicher Richter des Sozialgerichts, Aachen 04.11.2015.

Stock, Christof, Beratung – Therapie – Psychotherapie, Hannover 12.03.2016.

Stock, Christof, Zur Schweigepflicht, Aachen 05.10.2016.

Stock, Christof, Unterstützung von Familien bei Erkrankung eines Elternteils, Aachen 13.10.2016.

Veröffentlichungen vor 2014

1. Europarecht der Heilberufe, in: Stellpflug / Meier / Tadayon, Handbuch Medi-zinrecht, Beitrag B 6000; September 2013; Verlag C.F.Müller Medizinrecht.de.

2. Medizinrechtliche Aspekte des Seniorenrechts, MedR 2011, 636 ff.

3. Europarecht der Psychotherapeuten. Zur Anerkennung im Ausland erworbener Kenntnisse und Berufserfahrungen nach europäischem und deutschem Recht. 43. Aktualisierung des Beitrags in: Behnsen, Bell, Best, Gerlach, Schirmer, Schmid, Managementhandbuch für die Psychotherapeutische Praxis, August 2010; R.v.Decker`s Verlag.

4. Zur Therapiefreiheit der ärztlichen und nichtärztlichen Psychotherapeuten – unterschiedliche Eingriffsintensität bei im Wesentlichen gleicher Tätigkeit? MedR 2010,309.

5. Erteilung einer Heilpraktikererlaubnis zur Durchführung von Psychotherapien bei Erwachsenen für eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ohne Teilbereichsprüfung.
Rezension des Urteils OVG Rheinland-Pfalz, Urt.v. 28.04.09 – 6 A 10050/08 – MedR 2010, 55 f..

6. Rechtliche Bezüge und Herausforderungen von Beratung / Therapie. Beitrag zur Fachtagung der Masterstudiengänge Ehe-, Familien-, Lebensberatung der Ka-tholischen Bistümer Freiburg und Münster am 14.02.2009; in: Sanders, Rudolf / Klann, Notker; Beratung aktuell, Zeitschrift für Theorie und Praxis der Beratung, Sonderausgabe 2009 „Beratung auf dem Weg zur Akademisierung“, www.active-books.de/beratung-aktuell.html November 2009.

7. Die Indikation in der Wunschmedizin. Ein medizinrechtlicher Beitrag zur ethi-schen Diskussion über „Enhancement“ (Dissertation Universität Halle-Wittenberg September 2008), Peter Lang Verlag Mai 2009.

8. Werbung mit „Praxis für Psychotherapie“ – eine Anmerkung zu dem Beschluss des OLG Oldenburg vom 05.06.2009 – 1 U 120/08 – DVG-Forum Oktober 2009, 85.

9. Rechtliche Grundlagen für die Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen. Re-zension des Buches von Rolf Marschner, Psychiatrie-Verlag; erscheint bei www.socialnet.de , Fertigstellung April 2009.

10. Rechtsfragen zur Erteilung der ärztlichen Berufserlaubnis an Spätaussied-ler. Gutachten im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, 16.04.2009.

11. Gutachterliche Stellungnahme zur Namensführung eines vereinsrechtlich orga-nisierten Berufsverbandes, dessen Mitglieder die Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz ausüben im Auftrag des Berufsverbandes der Psychotherapeu-ten (HPG) e.V., 14.05.2009.

12. Ist die Verbesserung des Menschen rechtsmißbräuchlich? – in: Die Verbesserung des Menschen, Tatsächliche und rechtliche Aspekte der wunscherfüllenden
Medizin; Wienke, Eberbach, Kramer, Janke: MedR Schriftenreihe Medizinrecht Juli 2009, ISBN: 978-3-642-00882-5.

13. Musterberufsordnung für die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Rezension der Kommentierung von Martin H. Stellpflug und Inge Berns. Psychotherapeutenverlag, MedR 2007, 571 f..

14. Heilpraktiker – Werbung. Ein rechtlicher Leitfaden für psychotherapeutisch arbeitende Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker (Psychotherapie), unter Mitarbeit von Angelika Korp, Broschüre im Auftrag der Gesellschaft für Biodynamische Psychologie / Körperpsychotherapie e.V., April 2007, ISBN 978-3-8334-7992-9.

15. Psychotherapie: Erstattungspflicht der privaten Krankenversicherung nur bei Ärzten? Anmerkung zur Entscheidung des Bundesgerichtshofes, Urteil v. 15.02.2006 – IV ZR 192/04, MedR 2006, 593 ff.

16. Psychotherapie und Europarecht – Eine Übersicht zur Psychotherapie im europäischen Gesundheitssystem, in: Behnsen, Bell, Best, Gerlach, Schirmer, Schmid, Managementhandbuch für die Psychotherapeutische Praxis R.v.Decker`s Verlag, 24. Aktualisierung Dezember 2005, Nr. 783.

17. Psychotherapie – Vergütung nach Ablehnung durch die Krankenkasse; Ur-teilsbesprechung AG HH, Urt. v. 17. 12. 2003 – 508 C 253/03 – (rechtskräftig); MedR, 10/2005, 607.

18. Nichtpsychologen: Sozialrechtliches „Gerechtigkeitsdefizit“ approbationsrechtlich nicht behebbar. Urteilsbesprechung von BVerwG, Urt.v. 9.12.2004 – BVerwG 3 C 11.04 -, MedR 2005, 297.

19. Psychotherapeutengesetz. Rezension des Kommentars von Günter Jerouschek, Verlag C.H.Beck, München 2004, MedR 2005, 184.

20. Meister-BAFÖG für die Weiterbildung zur Wohngruppen- und Pflegedienstleitung ? Co-Autor: Dipl.-Pflegewirt Manfred Borutta, Altenpflege, Vincentz-Ver-lag, Heft 2/2005, 24 ff..

21. Gesetzentwurf zur Änderung des Landespflegegesetzes Nordrhein-Westfalen. Stellungnahme im Rahmen der Anhörung als Sachverständiger Gesundheitsausschuss des
nordrhein-westfälischen Landtages, Sitzung vom 30.04.2003, Landtags-Drucksache 13/2743.

22. Die Situation der Psychotherapeuten ohne Psychologiediplom. Die rechtliche Situation nach den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom 16.03.00 und 23.06.00, MedR 2003, 554 ff..

23. Stellungnahme für das Europäische Parlament im Auftrag der European Association for Psychotherapy (EAP) zum Vorschlag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen KOM(2002)119 (Juni 2002); EAP-Position Paper On the proposal by the Commission of the European Communities on a Directive by the European Parliament and the Council on the Recognition of Professional Qualifications COM(2002)119 (June 2002)

24. Zur Bedarfsbestätigung nach § 8 Abs. 2 Landespflegegesetz Nordrhein-Westfalen. Co-Autor: Richter am FG a.D. Herrmann, Sozialgerichtsbarkeit 2002, 606 ff..

25. Psychotherapeutengesetz und fortschrittliche Therapieverfahren – mehr geschadet als genützt? Eine kritische Bilanz aus anwaltlicher Sicht, Psychotherapie Forum, Zeitschrift der deutschsprachigen Psychotherapeutenverbände in der Eu-ropean Association For Psychotherapy EAP, Heft 4/2002, Seite 144 ff..

26. Die neue „Vereinbarung Abhängigkeitserkrankungen“ und das Psychotherapeutengesetz – Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit als Behandler von Abhängigkeitskranken, SUCHT, Zeitschrift der Hauptstelle gegen die Suchtgefahren und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie, Heft 1, Februar 2002; und: Psychotherapie und Recht, Zeitschrift für die Rechtsanwen-dung in der psychotherapeutischen Praxis, Heft 1/2002, S. 6 ff..

27. Neue Entwicklungen im Kassenarztrecht. Bericht von der Tagung der Fachanwälte für Sozialrecht vom 16.03.2001 in Berlin (März 2001), Psychotherapie und Recht Heft 3/2001, S. 81 ff..

28. Erste Rechtsprechung zum Psychotherapeutengesetz. NJW 1999, 2753 ff..

Vorträge vor 2014

1. Neuroenhancement – Juristische Problemstellungen, Vortrag vom 28.09.2011 in der Ferienakademie des Cusanuswerkes

2. Die Patientenverfügung – Vortrag im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung am Medizinischen Zentrum der Städteregion Aachen, 17.03.2010

3. Die Indikation als Maßstab für die rechtlichen Grundlagen der Wunschmedizin – Antrittsvorlesung an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Aachen, 10.06.2009

4. Piercing und Tattoo – Medizinrechtliche Herausforderungen für den Arztberuf? – Workshop im Auftrag des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethil in der Medizin des Universitätsklinikums Aachen, 30.05.2009.

5. Gestalttherapie – Wege zur wissenschaftlichen Anerkennung als Psychotherapieverfahren, Vortrag anlässlich des Treffens der Deutschen Gesellschaft für Gestalttherapie mit Institutsleiterinnen und –leitern in Würzburg am 29.05.2009

6. Rechtliche Bezüge und Herausforderungen von Beratung / Therapie. Beitrag zur Fachtagung der Masterstudiengänge Ehe-, Familien-, Lebensberatung der Katholischen Bistümer Freiburg und Münster am 14.02.2009

7. „Andere Zeiten“. Kurzvortrag aus Anlass der Diplomfeier der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Aachen, am 11.12.2008

8. Rechtliche Aspekte der Supervision. Seminartagung des gleichnamigen Masterstudiengangs der Katholischen Hochschule, Abteilung Münster, 06.12.2008

9. Psychotherapeutisch tätige Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker (Psychotherapie) – zur rechtlichen Entwicklung 2008/2009. Vortrag anlässlich der Jahrestagung des Schulen- und Berufsübergreifender Deutscher Dachverband für Psychotherapie DVP e.V. am 13.09.2008

Herr Stock ist Mitglied im Aachener Anwaltsverein (AAV) sowie Mitglied im Deutschen Anwaltsverein (DAV).

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT